Sie sind hier: Willkommen » Change » Ansatz

Gesamtheitlicher Ansatz

Umgestaltung

Nicht in erster Linie die Organisation selbst oder die FM- Produkte, die eine Organisation erarbeitet, sind die Hauptherausforderungen bei der Gestaltung einer neuen Facility Management Organisation. Vielmehr ist die Frage zu beantworten, wie diese neue Organisation erreicht werden kann.

Wenn also erkannt ist, was zu tun ist, dann geht es darum, die Organisation umzugestalten. Dies ist ganz sicher ohne Umdenken insbesondere der bislang Hauptverantwortlichen nicht möglich. Oder anders ausgedrückt, wenn diese Verantwortlichen nicht das Signal im Unternehmen geben, dass es nunmehr an die Umgestaltung geht, sind Hopfen und Malz bereits von Anfang an verloren.
Das beginnt oftmals schon dadurch, dass das Wort Facility Management in den Mund genommen werden darf. Dies ist keinesfalls selbstverständlich. Denn oft sind solche Begriffe wie: Zentrale Dienste, allgemeine Verwaltung, Servicebereiche, Gebäudemanagement, Bauabteilung, Hausmeisterteam usw. die Norm und Begriffe des Facility Management unbekannt oder fremd.

Das ist auch nicht verwunderlich, denn diese Begriffe entsprechen meist der historischen Entwicklung der Unternehmen.
Erst durch eine Neuentwicklung der Organisation ergeben sich auch die heutzutage normierten Begriffe.

Auf keinen Fall ist zu unterschätzen, dass bei einer Neuordnung des Facility Management auch alle anderen betrieblichen Struktureinheiten inbegriffen sein müssen. Das ist deshalb notwendig, weil häufig bestimmte Strukturen sowohl für das Kerngeschäft als auch für das FM tätig sind. (Shared Services). Bereits bei der theoretischen Gestaltung der neuen Ordnung ist zu berücksichtigen, ob diese Services weiterhin im Kerngeschäft verbleiben, oder ob man sie dem Facility Management zuordnet. In beiden Fällen entsteht eine innerbetriebliche Schnittstelle, die es zu bewerten gilt.

Die Einführung solcher neuen Strukturen wie z. B. eine neue komplexe Facility Management Organisation, erfordert neben hoher fachlicher Kompetenz im Facility Management selbst auch ein kompetentes Change Management.
Nur so ist es möglich, gemeinsam mit den Verantwortlichen unter „Mitnahme“ aller Beteiligten in den Struktureinheiten, diese Business- Transformation erfolgreich durchzuführen.
Ohne das Umdenken aller beteiligten Leitungsebenen und ohne die Befähigung der betreffenden Leitungen ist ein langfristiges und nachhaltiges Facility Management nicht denkbar.
Schließlich geht es auch darum, aus Sicht des Unternehmens teilweise völlig neue Berufsbilder zu etablieren. Dieses sind z. B. Facility Management, Servicemanagement, Helpdesk Manager und viele andere mehr. Nicht zuletzt soll die Facility Management Organisationen durch eine bislang im Unternehmen unbekannte Software (CAFM) unterstützt werden. Zudem soll diese Software kompatibel sein mit der im Betrieb benutzten Software. (Z. B. SAP)